¡Viva Cuba Libre!

Eine Kuba-Reise hinterlässt mächtig Eindruck. Noch immer verarbeite ich die vielen Erlebnisse und Begegnungen, und das wird auch noch eine Weile anhalten. Zwei Wochen lang bereisten wir mit dem Programm „Cuba Real“ die gesamte Insel von Ost nach West, beginnend in Santiago, der „Hauptstadt des Ostens“ und endend natürlich in Havanna.

Valle de Viñales

Kuba befindet sich auf jeden Fall in einer Zeit des Umbruchs. Und vor allem in den stark bereisten Gebieten des Westens merkt man dies auch beim ersten Besuch. Wenn wohl Havanna schon immer von Touristen besucht wurde, so reiht sich heute zum Beispiel in Viñales, im gleichnamigen UNESCO-Welterbe Valle de Viñales liegend, Privatpension an Privatpension.  Im verlinkten Wikipedia-Artikel heißt es hierzu noch, der „meistbesuchte Ort der Provinz Pinar del Río, verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Unterkunftsmöglichkeiten“. Das hat sich laut unserer Reiseleiterin in den letzten zwei bis drei Jahren explosiv geändert. Da die Touristen die atemberaubende Natur aber zumeist zu Fuß oder auf Pferden erkunden, leidet das bedeutende Tabakanbaugebiet augenscheinlich wohl noch nicht so sehr unter dem Ansturm.

Doch beeindruckt hat mich nicht zuletzt auch das sehr einfache, für unsere mitteleuropäischen Verhältnisse karge Leben in einigen Regionen. Trotz des immer wieder ans Licht tretenden Mangels kann man hier als politisch links eingestellter Mensch durchaus einer gewissen Revolutionsromantik verfallen.

Ich werde versuchen, meine Gedanken und Eindrücke in kleinere Häppchen hier in einer losen Serie zu sammeln.

 

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