Ein Besuch im Museum Industriekultur

Nürnberg ist ja bekannt für seine Museen, und einige davon konnte ich auch schon besuchen. Heute war das mit dem Museum Industriekultur eines, das mich schon länger interessierte. Das Museum, untergebracht in einer ehemaligen Schraubenfabrik aus den 1920er Jahren, beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Industrialisierung, die diese Stadt so sehr geprägt hat. Aber auch der Strukturwandel im 20. Jahrhundert kommt nicht zu kurz. Goßen Raum nehmen die Zweiradgeschichte und vor allem das Motorrad-Museum  ein. Besonders wohl gefühlt habe ich mich wieder mal in der Druckwerkstatt, auch wenn hier das „Hands-on-Erlebnis“ ein wenig gefehlt hat („Bitte nicht berühren“). In dem nachgebildeten „Arbeiter-Vereinslokal“ hätte man sicher gerne ein Bier getrunken, wenn man der neben einem Klassenzimmer, einer Zahnarztpraxis und einem Kolonialwarenladen ebenfalls nachgebauten, engen Arbeiterwohnung entfliehen wollte.

Stichwort Kolonialwaren: an einen Gemischtwarenladen hat mich das Museum selbst auch ein wenig erinnert, vom Mars-Rover, Computer und Videospiele über ein Fahrradgeschäft, der Vereinsgeschichte des Clubs und einem Jeep der US Army sowie anderen Fahrzeugen gibt es wirklich ein sehr breites Spektrum zu bewundern, einzig einen roten Faden habe ich bei der ganzen Ausstellung ein wenig vermisst. Dennoch hat sich der Besuch gelohnt und wird wohl auch nicht der letzte gewesen sein.
Hier ein paar Eindrücke – ebenfalls ohne roten Faden und völlig ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

 

Mehr Informationen:
Wikipedia
Homepage des Museums

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