Der Zustand „unserer“ Demokratie im Vergleich mit dem Iran


Auch wenn sich dieser Film nur auf die USA im Vergleich mit dem Iran bezieht, kann man meines Erachtens nach auch viele Paralellen zu unserer Demokratie ziehen, vor allem was die Entwicklungen in der Medienlandschaft angeht. (via Spreeblick)

RWE/JvM gehen gegen Anti-Atom-Satire vor…

Eine unterstützenswerte Aktion von .ausgestrahlt: RWE bzw. deren Werbeagentur Jung von Matt will verhindern, dass urgewald weiterhin eine Satire-Werbung zu RWEs Schummel-Ökostrom veröffentlicht hält.


Hilf mit, die Werbungs-Satire weiter zu verbreiten und den Angriff auf die Meinungsfreiheit abzuwehren!


RWE will Satire verbieten animiert

Die Aufklärung über das dubiose RWE-Angebot „ProKlima Strom“ durch .ausgestrahlt und die Umweltorganisation urgewald gefällt dem Atomkonzern ganz sicher nicht. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung von Matt mit Schadenersatzforderungen, Strafanzeige, Anwalts- und Gerichtskosten, falls urgewald das oben abgebildete Motiv weiter verwendet. Aber natürlich gehe es nicht darum, „Ihre Vereinsarbeit zu behindern, Ihrem Verein die Äußerung einer Meinung zu verbieten oder Ihren Verein mit Kosten zu belasten“, schreibt Herr Unsinn, Anwalt der RWE-Agentur…

Mitmachen: Das Atom-Trio bloggen

Mehr zu der Aktion erfahren bei .ausgestrahlt

Reaktionen

Opfer vs. Opfer

Es ging dann auf der A24 nach Osten. An der Autobahnmeisterei Hagenow erzählte der Straßenbauarbeiter Volker Berger vom Herpes, der früher auf seinen Lippen blühte, als er sich noch nicht an die Kadaver gewöhnt hatte, die er täglich von der Straße schabt. Und Berger, ein 59-Jähriger mit gegerbtem Gärtnergesicht, sprach in kargen Worten von seiner Angst, mit einer Wanderbaustelle auf der linken Spur gefangen zu sein, den Blick zurück, in die grimmigen Autogesichter. Acht bis zehn Kollegen werden Jahr für Jahr auf deutschen Straßen überrollt. Das sind mehr Tote, als die Bundeswehr aus Afghanistan meldet. Unsere Verkehrsopfer, Opfer an den Verkehr.

Henning Sussenbach in der ZEIT über die so langsam schwindende Leidenschaft: das Automobil. Etwas langer, jedoch sehr interessanter Artikel.

Über die Igel spricht natürlich weiter keiner…

Das Ende der Automobilindustrie?

Ich weiss ja nicht, aber muss man wirklich mit Hilfe von Steuergeldern dazu beitragen, dass solche Berufe weiter existieren können? Bei den meisten heutigen Automobilen steht doch das Thema Fortbewegung mittlerweile im Hintergrund, Themen wie „Emotion“ und „Individualität“ spielen anscheinend eine viel wichtigere Rolle.

Natürlich würde das Ende der Automobilindustrie den Verlust vieler Arbeitsplätze nach sich ziehen. Meiner Meinung nach müssten hierfür aber andere gesellschaftliche Lösungen gefunden werden, als diese Branche, die ihre Chancen auf zukunftsfähige Produkte wirklich verspielt hat, künstlich am Leben zu erhalten.