Warum blog?

Warum bloß blogge ich jetzt auch noch? Eine gute Frage. Nun: aus Neugier hab ich mir zuerst b2evolution, später dann WordPress runtergeladen und installiert. Vor allem, um einmal die Technik dahinter kennen zu lernen. Eventuell kann ich WordPress demnächst für ein Kundenprojekt gebrauchen.

Und nun das eigene Blog: zuerst hatte ich nur vor, es als web-basierten Notizzettel zu benutzen, weniger als Tagebuch. Und das mache ich nun auch, die Funktion, einen Artikel als „Privat“ zu markieren, eignet sich hierfür ganz gut. Da braucht es kein tiddlyWiki oder so etwas. Aber beim Lesen anderer Blogs wuchs irgendwie der Wunsch, auch für die Öffentlichkeit zu schreiben – worüber, wusste ich anfangs noch gar nicht, mittlerweile hat es sich ein bisschen herauskristallisiert. Das ändert sich bestimmt noch oder wird erweitert.

Heute hab ich „mich“ auch bei b|logs eingetragen, denn ich glaube, ich möchte auch gelesen werden…

Hakenkreuze – muss das sein?

Anfang Mai berichtete der ARD Kulturweltspiegel über die Ritchie Boys, Deutsche Exilanten, die während des Zweiten Weltkriegs in US-Uniform auf Seiten der Alliierten nach Europa zurückkehrten.

In dem Bericht wurde auch das Buch „Die Ritchie Boys. Deutsche Emigranten beim US-Geheimdienst“ von Christian Bauer und Rebekka Göpfert (Hoffmann und Campe 2005) vorgestellt. Dieses Buch fiel mir beim Stöbern in der Buchhandlung in die Hände. Eigentlich finde ich die Thematik recht interessant und hätte mir das Buch beinahe gekauft, wenn da nicht die eigenwillige Cover-Gestaltung gewesen wäre: Alle Fotos auf dem Einband sind in Schwarz-Weiss, nur auf dem hinteren Einband ist ein Schwarz-Weiß-Bild zu sehen, auf dem eine Hakenkreuz-Flagge offensichtlich nachträglich wieder ihre rote Farbe bekommen hat. Das war für mich tatsächlich ein Grund, das Buch nicht zu kaufen. Denn ich möchte nicht in der S-Bahn sitzen und Mitfahrern ein Hakenkreuz vor die Nase halten. Wohlgemerkt wurde nur die Flagge koloriert, der Rest des Bildes nicht.

Es ist mir völlig klar, dass das Verbot des Hakenkreuzes Ausnahmen kennt (staatsbürgerlichen Aufklärung, Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, Kunst oder Wissenschaft, Forschung oder Lehre, Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder Geschichte oder ähnliche Zwecke), doch in diesem Fall scheint es sich – gerade durch die nachträgliche Einfärbung des Schwarz-Weiß-Fotos – eher um Marketing als um Aufklärung oder Kunst zu handeln!

Im Zuge des „Jubiläums“ des Kriegsendes vor 60 Jahren sind mir auch einige Zeitschriften-Cover aufgefallen, die sich des Hakenkreuzes bedienten, auch hier wurde meiner Meinung nach eher die verkaufsfördernde Provokation dieses Symbols ausgenutzt. Muss das wirklich sein? Und die nächste Frage wäre: verkauft sich das Produkt dadurch wirklich besser?

Barbeque

Nein, nein, gegrillt wurde heute bei uns nicht, aber wir hatten endlich die Besprechung in unserem „Hochzeits-Hotel“ – und ich glaube, das Barbeque wird lecker und auch die Location ist mehr als geeignet.

Ich habe mir dann im Anschluß an die Besprechung gleich die Hohenloher Bratwürste bestellt, um die mal zu probieren. Auch wenn mich dieses doch recht opulente Mahl von der 100-kg-Marke vermutlich wieder etwas in die falsche Richtung entfernt, war es das allemal wert!

der neunte Juli

Der neunte Juli ist nicht nur der Geburtstag von Musikgrößen wie Bon Scott, Courtney Love oder Jack White, sondern auch der Tag an dem ich dieses Jahr Frau D. heiraten werde. Ich habe vor, hier unregelmäßig von den Vor- und Nachbereitungen unserer Hochzeitsfeier zu berichten. (mehr …)