Es hat nicht „Boom“ gemacht

Über eine Empfehlung bin ich heute in kleiner Runde (drei Damen und ich) zum ersten Mal zur Teilnahme bei einem „Escape Game“ gekommen. Gemeinhin geht es bei diesen Spielen darum, in einer vorgebenen Zeit aus einem Raum zu entkommen, in den man eingesperrt wurde. Wir haben heute allerdings eine weitere Form dieses „Live Adventures“ kennengelernt, bei der wir innerhalb einer Stunde eine Bombe in einem solchen Raum finden mussten und diese entschärfen. Auch hier bestehen die Aufgaben darin, Schlüssel und Codes zu finden. Um dem Nervenkitzel noch ein wenig Authentizität zu verleihen, spielte sich das ganze ein einem historischen Setting ab. Darüber möchte ich gar nicht zu viel verraten, aber die Ausstattung bei „Exit the Room“ in Nürnberg war wirklich sehr detailversessen und gab einem tatsächlich ein wenig das Gefühl, man durchsuche das Zimmer eines „feindlichen Agenten“.

Da wir noch komfortable vierzehn Minuten übrig hatten, als wir die „Bombe“ entschärft hatten, entstand bei uns keine „James Bond“-Spannung, aber aufregend war es schon. Die liebevolle Gestaltung hätte fast noch zu weiteren Erkundigungen angeregt und weil es bei „Exit the Room“in Nürnberg noch einen weiteren Raum gibt, haben wir uns gleich noch einen Rabattgutschein für einen weiteren Besuch gegönnt. Es gibt aber auch noch andere Anbieter solcher Escape Games in der Region (zum Beispiel Parapark in Fürth) und deutschlandweit wohl bereits mehr als 300 solcher Spielräume. Für kleine Gruppen von zwei bis sechs Freunden oder Kollegen ist das ein echt unterhaltsames Vergnügen.

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