Freud und Leid (II) – oder: Katzencontent der unangenehmeren Sorte

Eigentlich war gestern ein Tag schöner Ereignisse: beim Notar haben wir den Kaufvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben und von der Kreisbehörde kam die Information, dass ich meine Fahrerlaubnis dank augenärztlichem Gutachten weiterhin behalten darf (und ich diesbezüglich keinen Anwalt einschalten muss…).

Schwer getrübt wurde dieser ereignisreiche Tag allerdings von der Nachricht, dass „Schwieger“-Kater Vincenzo, der ja bereits im Sommer lange vermisst wurde und schon verloren geglaubt war – schliesslich nun doch seine „neun“ verbraucht hat und den Weg alles irdischen gegangen ist: er wurde gestern nachmittag von seinen schweren Leiden erlöst. Eigentlich ein Abgang, der ihm gebührt, denn er hatte durchaus ein Gespür für „schicksalshafte“ Tage. So werden wir umso mehr auch in Zukunft an ihn denken.

So sehr wir ihn vermissen, so wenig wir jetzt herausgefunden haben ob er nun neun oder sieben Leben hatte, so sehr ruft uns sein Tod in Erinnerung, dass wir nur eines haben.

Well now you know that your
Cat has nine lives
Nine lives to itself
But you only got one
And a dogs life ain’t fun
Mamma take a look outside

– John Lennon, Crippled Inside