Atomkraft? Nein!

EWS Schönau - atomstromlos. klimafreundlich. bürgereigen. Und kein Danke! Wir hatten es schon lange vor, die eigene Bequemlichkeit lies uns warten. Doch nun ist es getan, der Stein ist ins Rollen gebracht: wir haben unseren Stromanbieter gewechselt. Im Vordergrund standen dabei nicht eventuelle Preiserhöhungen unseres derzeitigen Anbieters, sondern die Tatsache, dass wir in Zukunft mit Ökostrom von den EWS Schönau finanziell nicht mehr die Erzeugung von Atomstrom unterstützen. Auch geht es nicht darum, sich das Gewissen zu beruhigen, sondern vielmehr das eigene Bewusstsein für umweltgerechte Stromnutzung und Nachhaltigkeit zu schärfen. Die Unterstützung kleiner, dezentraler Kraftwerke durch die EWS Schönau ist ein wichtiger Aspekt davon.

Irgendwo muss man ja mal anfangen. Denn wie Michael Müller (MdB/SPD) in einem Gastbeitrag bei SPON so richtig bemerkte: „Tatsächlich verhindert die Atomenergie den Umstieg in die effiziente und solare Energieversorgung. Klimaschutz braucht den Atomausstieg.“ Atomkraft ist keine Zukunftstechnologie und keine Lösung für das Klimaproblem, nicht nur der ständig drohende GAU machen sie in meinen Augen indiskutabel, sie ist dazu noch ineffizient. In einer Zeit zunehmender Umweltzerstörung und knapper werdender Ressourcen kann das kein weiter gangbarer Weg sein, der Ausstieg erfolgte besser gestern als heute.

Vielen Dank auch an „Herrn O. aus A“ und N.s Kollegen für Erklärungen und Anregungen. Der Wechsel ist wirklich einfacher und stressfreier als, sagen wir, den Mobilfunkanbieter zu wechseln. Ich kann es jedem nur raten. Ich denke, ein Wechsel zu EWS Schönau oder auch einen der anderen atomstromlosen Anbietern (wobei mir Greenpeace und Lichtblick unangenehm durch ihre Zusammenarbeit mit B*LD auffallen) bewirkt mehr als ein Lippenbekenntnis oder eine Unterschrift – vielleicht sogar mehr als ein Kreuzchen bei der Bundestagswahl?

Wenige Tage, nachdem(!) wir unseren Antrag abgeschickt hatten, erreichten Ursula und Dr. Michael Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau durch die Auszeichnung mit dem Deutschen Gründerpreis 2007 einige Medienpräsenz – einen direkten Zusammenhang gibt es hier allerdings nicht ;).

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