Was hier wohl wirklich angeboten wird?

In den letzten Tagen sind mir gleich zwei etwas dubiose Werbeangebote aufgefallen. Doch seht selbst:

sog-pizza sog-kuchen

Handelt es sich hier um Produkte, die ähnlich wie Pizza oder Kuchen sind? Oder wird hier unter falschem Namen gar etwas ganz anderes angeboten?

In Wirklichkeit war vermutlich in beiden Fällen eine Hervorhebung beabsichtigt. Dem Leser und Typographen in mir rollen sich bei dieser Art der Hervorhebung allerdings die Fußnägel auf. Bastian Sick hat in seiner Zwiebelfisch-Kolumne über dieses Phänomen bereits 2005 berichtet, zum „Deppenapostroph“ gesellte sich bereits damals die „Anführungswut“.

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Krieg und Geschichte in persönlicher Perspektive

Als ich zur Welt kam, lag der Schrecken des zweiten Weltkriegs gerade einmal 26 Jahre in der Vergangenheit. Es fühlte sich stets so an, als sei dieser Krieg etwas in sehr weiter Ferne, auch wenn er unbestreitbar große Auswirkungen auf mein Dasein hatte. Denn alle meine Großeltern hätten sich ohne diesen Krieg wohl nicht so gefunden wie sie es taten. Heute liegt dieser Krieg bereits 71 Jahre hinter uns.

Die Welt war in der Zwischenzeit leider nicht sehr friedlich. Während der Vietnamkrieg bereits weitgehend beendet, aber in der Kultur meiner Jugend noch sehr präsent war, kann ich mich noch recht gut an den Falkland-/Malvinaskrieg, an die Invasion der UdSSR in Afghanistan und den Grenada-Feldzug der USA erinnern. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Bürgerkriegen im Nahen Osten und in Süd- und Mittelamerika. Wirklich spürbar wurde die Bedrohung aber eigentlich erst zu Zeiten des „zweiten Golfkriegs“ nach den Einmarsch von Saddam Hussein in Kuwait 1990. Als politisierter junger Erwachsener ging ich zum ersten Mal auf eine Friedens-Demo („Kein Blut für Öl“), gemeinsam mit etwa 200 000 Menschen im Bonner Hofgarten.

Und der „militärisch-industrielle Komplex“ wird wohl nicht so schnell zu stoppen sein. Und so wird weiter Blut vergeudet werden, Konflikte schneller mal auf dem Schlachtfeld als am Verhandlungstisch gelöst. Rüstungexporte erreichen immer neue Rekorde, obwohl versprochen wurde, sie zurück fahren zu wollen.

Doch darauf alles wollte ich heute eigentlich gar nicht hinaus. Denn was ich in diesem Kontext eigentlich bemerkenswert finde ist geschichtliche Ereignisse in Perspektive zum eigenen „Zeitstrahl“ zu setzen. Und so frage ich mich, ob für heute geborene Kinder zum Beispiel die Geschichte der 1989/1990 beendeten Deutschen Teilung eine ähnliche Bedeutung haben wird für meine Generation und mich das Ende des zweiten Weltkriegs.

Und unabhängig davon, dass den heutigen Generationen in Anbetracht globalen Säbelrasselns etwas mehr Pazifismus sicher gut tun würde, fühle ich mich beim Innehalten und  Betrachten dieser zeitlichen Zusammenhänge  wohl einfach nur irgendwie alt…

 

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Wieder zuhause…

Und schon ist unser kleiner Ostsee-Törn auf der „Helga“ wieder zu Ende. Nachdem wir am Dienstag einen Hafentag in Stralsund verbracht hatten, ging es, erneut über Stahlbrode und außerdem Lubmin, am Freitag wieder zurück nach Wolgast un am Samstag mit dem Zug zurück nach Nürnberg.

Der versprochene Törnbericht befindet sich noch in der Vorbereitung.

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Grüße von der „Helga“!

Nachdem wir letzten Samstag in Wolgast ablegten, hat es uns zuerst nach Krummin geführt. Nach einem weiteren Hafentag in Wolgast fuhren wir in Richtung Greifswalder Bodden, mit den Stationen Freest, Wieck bei Greifswald, Lauterbach, Seedorf (beides Rügen). Heute nun sind wir auf dem Weg nach Stralsund in Stahlbrode gelandet.

Nach Stralsund befinden wir uns im Prinzip schon wieder auf dem Ruckweg, am Freitag müssen wir unsere Jacht „Helga“, eine Bandholm 20, Baujahr 1969, wieder bei der Bootsvermietung Rückenwind in Wolgast zurück geben.

Einen ausführlichen Törnbericht mit Bildern werde ich nach unserer Rückkehr verfassen. Leider ist mein Datenvolumen derzeit eingeschränkt, ebenso die WLAN-Verfügbarkeit hier an der Küste.

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