Mein neues Rad ist da!

Etwa drei Wochen nachdem ich es bei einem Fürther Fahrradladen bestellt hatte, war am Dienstag endlich mein neues Fahrrad da. Ich hatte ja bereits von meinen Überlegungen berichtet, mir wieder ein unmotorisiertes Fahrrad kaufen zu wollen, seit ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahre. Mittlerweile konnte ich bereits zwei mal mit dem neuen Rad nach Fürth und wieder zurück nach Nürnberg fahren – und ich bin begeistert. Am Freitag (dem letzten Freitag des Monats…) unternahm ich dann mit einigen anderen Radbegeisterten gleich noch eine abendliche Ausfahrt quer durch Nürnberg.

#bcnue7 – der Sonntag

Das 7. Nürnberger Barcamp ist ja nun bereits seit einigen Wochen Geschichte, ich wollte aber dennoch nicht versäumen, über zwei Sessions zu bloggen, die mir vom zweiten Tag besonders in Erinnerung geblieben sind.

Zum einen ist hier die Session „Fang diesen Kerl. Bringe Brettspiele in Lebensgröße“ von Dominik (@dosimotion) zu nennen. Bereits am Samstag abend hat mir Dominik kurz von diesem Projekt erzählt und so war ich sehr gespannt auf seinen Vorstellung. Wer das beliebte Brettspiel „Scotland Yard“ kennt, kann erahnen worum es geht: mehrere Teams (Agenten) jagen „Mister X“, in diesem Fall ebenfalls durch ein Team gespielt – allerdings bewegen sich diese Teams tatsächlich durch die Stadt und nicht nur in Form von Holzfiguren auf einem Spielbrett. Die Spielfelder bestehen aus Haltestellen der VAG in Nürnberg, die Wahl der Verkehrsmittel ist ebenfalls auf die VAG-Linien in Nürnberg und Stein begrenzt. Jede Runde (eine solche dauert 15 Minuten) teilen die Teams einer Zentrale per SMS ihren Standort (Haltestelle) mit und die Zentrale leitet diese Positionen an die anderen Teams weiter – die Position von „Mister X“ wird jedoch, wie beim Brettspiel, nicht jede Runde offenbart, sondern nur jede dritte(?) Runde. Dominik hat dieses Spiel bereits mit Jugendgruppen und bei Firmenveranstaltungen organisiert und ich fand das Konzept sehr spannend, würde bei sowas gerne einmal mitspielen.

Eine weitere Session, die mich nachhaltig beeindruckte, war die Freifunk-Session. Freifunk Franken organisierte auch das WiFi auf dem Barcamp, Die Idee einer freien (= öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft) Daten-Infrastruktur fand ich sehr faszinierend. Falls Ihr Freifunk noch nicht kennt (ich selbst hatte vor der Session auf dem Barcamp auch eine eher grobe Ahnung davon), schaut Euch doch einmal diesen kurzen Film an:

Die Freifunker in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, Erlangen treffen sich übrigens jeden zweiten Mittwoch des Monats ab 18:00 Uhr im Coworkingspace Nürnberg. Weitere Treffen in der Region findet Ihr im Wiki.

Rock im Park 2015

Ein entspanntes und abwechslungsreiches Festivalwochenende geht zu Ende. Prodigy haben ihrem Headlinerstatus heute, am Sonntag abend alle Ehre gemacht und das Zeppelinfeld ordentlich gerockt.

Von dem schweren Gewitter, das wie ein weiterer Act zuerst am Freitag Rock am Ring und dann am Samstag Rock im Park heimsuchte, blieben wir glucklicherweise verschont.

#bcnue7 – hier knackige Headline einfügen

An diesem Wochenende war wieder einmal Barcamp-Zeit in Nürnberg. Als ich zum ersten Mal auf dem Barcamp Nürnberg war, fand dieses im Klee-Center statt, seit 2014 hat sich mit der Grundig-Akademie aber eine neue Location gefunden. Auch wenn die als „Disco-Areal“ bekannte Klingenhofstraße nicht gerade zentral gelegen ist, hat sich die Akademie doch als Barcamp-tauglich erwiesen.

Mein persönliches Programm am Samstag war bunt gemischt und startete mit dem Thema „Scrum in der Schule“. Agiles Zusammenarbeiten scheint nicht nur in der Software-Entwicklung, sondern auch in der Wissensvermittlung noch viel Potential zu haben, so mein Eindruck von dieser Session.

„WordPress sind wir alle“ postulierte Frank Staude und erinnerte die Session-Teilnehmer daran, dass man als User von Open-Source Software gerne auch mal etwas an die Community zurück geben kann. Auch und gerade für Nicht-Programmierer zeigten sich hier vielfältige Möglichkeiten, von der Plugin-Bewertung über Foren-Teilnahme bis hin zu Übersetzungs-Arbeit für die deutsche WordPress-Community.  In einer weiteren Session stellte Frank übrigens vor, wie bei WordPress „Team-Kommunikation mit Slack“ betrieben wird. Leider litt die Live-Demo jedoch unter der langsamen Internet-Verbindung im Klingenhof-Areal.

Am Eindrücklichsten war für mich an diesem Barcamp-Samstag wohl die Session „Schöner Schreiben. Eure Blog-Posts“  von Christian.  Auch wenn ich das meiste sicher schon einmal gehört hatte, war das Auffrischen einiger Schreibregeln sicher hilfreich, um dem „Schulaufsatz-Syndrom“ entgegen zu wirken, welches ich bei einigen meiner längeren Blogposts selbst beobachtete. Das Thema regte mich zur Reflexion an, für welche Zielgruppe und mit welchem Anspruch ich dieses Blog überhaupt schreibe. Nicht zuletzt sind zum Beispiel Barcamp-Berichte wie dieser für mich ja auch eine Art persönlicher Notizbuch-Eintrag ohne Gedanken an Grimme- oder Pulitzerpreis.  Anderseits ist es ja nicht sonderlich schwer, einen Text etwas interessanter für die Leser zu gestalten. Christian und seiner Session möchte ich die Überschrift dieses Beitrags widmen.

Zuletzt bot ich noch meine eigene Session „Schuhe binden + Seemannsknoten“ an, die ich auch schon im März auf dem Barcamp Berlin gehalten habe. Dort war sie zwar deutlich besser besucht, aber auch in Nürnberg konnte ich jemandem damit helfen, den Unterschied zwischen dem sogenannten Altweiberknoten und Kreuzknoten zu erklären.

Abends wurde in gewohnter Barcamp-Tradition Werwolf gespielt und Powerpoint-Karaoke vorgeführt, doch ich lies mich von Niels in die bunte Welt der spaßigen Fan-Dubs entführen. „Schwarzer Kaffee, Junge“ – kannte ich zwar schon,  aber nicht die gesamte „Sinnlos im Weltraum“-Sammlung oder gar die sehr professionell gemachten „Bad Lip Reading“-Folgen.

Vom Sonntag auf dem Barcamp Nürnberg 2015 – unter anderem mit „Jagd auf Mister X“ und „Freifunk Franken“ – erzähle ich in den kommenden Tagen.

 

Zehn Jahre „Hallo, Welt!“

Am 22. Mai 2005, also heute vor zehn Jahren, ging dieses Blog online! Ein kleines Resümee habe ich ja bereits Ende letzten Jahres zum Erscheinen des 500. Beitrags gezogen.

 

(Bildnachweis: CC by Rob Irgendwer – witzigerweise wohl entstanden bei einem Wikipedia-Stammtisch in Fürth)

Der Blick auf die Bühne des Lebens